Tablets heute: Wie sieht der Markt aus?

2013 sollen alleine in Deutschland acht Millionen Tablets verkauft werden. Ein deutlicher Sprung verglichen mit den fünf Millionen des Vorjahres – und nicht der letzte große Schritt, wenn es nach den Analysten geht. Das liegt unter anderem auch an den sich wandelnden Verhältnissen unter den Herstellern. Gerade Marken aus Asien werden immer marktbestimmender und greifen damit stark ins Preisgefüge auf dem Markt ein – und Kunden profitieren davon.

Weniger PCs, dafür mehr Tablets

Die klassischen PC-Verkäufe befinden sich weiterhin im Rückwärtsgang. Im selben Zug wächst der Smartphone-Markt dafür umso schneller. Der Zusammenhang liegt auf der Hand: Immer mehr Menschen entscheiden sich anstelle eines neuen PCs direkt für ein Tablet, da dieses mittlerweile auch als Arbeitsgerät genutzt werden kann. Darüber hinaus ist die Mobilität mit einem Tablet PC unübertroffen. Führende PC-Hersteller wie Lenovo sehen den Schwund bei den PCs deshalb eher mit einem lachenden als mit einem weinenden Auge. Der wachsende Tablet-Markt ist allerdings noch kein Grund, die PC-Branche komplett aufzugeben. Das Potenzial an Kunden, die sowohl PC als auch Tablet besitzen möchten, ist nämlich weiterhin recht groß, wie das Sortiment von Marktführer Lenovo zeigt.

Auch Smartphones im Blick

Die Marktführung im Tablet-Markt scheint nicht das einzige Ziel von Lenovo zu sein. Auch bei den Smartphones gibt es Bestrebungen, den aktuellen Platzhirschen aus Amerika die Spitzenposition streitig zu machen. Die Eroberung des Smartphones-Markts ist jedenfalls das erklärte Ziel des chinesischen Herstellers. Die Absatzsteigerung um 130 Prozent im letzten Quartal unterstreicht diese Ambitionen ganz eindeutig und bedeutet schon jetzt Platz 4 unter den Smartphone-Produzenten. Eine wichtige Rolle spielt dabei der asiatische Markt, wo Lenovo schon jetzt ganz vorne mitspielt. Übernahmen bekannter Hersteller sollen auch im Rest der Welt helfen, bereits eroberte Marktanteile unter das Dach von Lenovo zu bringen. Abwegig ist diese Strategie jedenfalls nicht, da Lenovo aufgrund seiner Größe über starke Möglichkeiten im weltweiten Marketing und Vertrieb verfügt.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Will man den Aufstieg Lenovos zeitlich einordnen, fällt ein klarer Zusammenhang mit dem aufstrebenden Tablet-Geschäft auf. Dass dieses auch weiterhin als Wachstumsmotor fungieren soll, ist aufgrund der Prognosen nur logisch. So wird mit einem weiteren Umsatzwachstum von knapp 55 Prozent in absehbarer Zeit gerechnet, und das alleine in Deutschland. Grund dafür ist die vielseitige Nutzung der Geräte: Spielen, Einkaufen, Medien und Kommunikation sind die häufigsten Einsatzgebiete. Dank immer mehr 3G-Modelle beschränken sich diese Möglichkeiten längst nicht mehr nur auf die eigenen vier Wände, ganz im Gegensatz zum PC, der neben seiner starken Performance immer noch ein rein stationäres Gerät ist.

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